
Der Flötist Eric Lamb, geboren in den USA, studierte bei Anne B. Reynolds an der DePauw University School of Music (Greencastle, Indiana). Kurz darauf erhielt er von Michel Debost eine persönliche Einladung zur Fortsetzung seines Flötenstudiums am Oberlin Conservatory of Music (Oberlin, Ohio). 2005 schloss er mit höchster Auszeichnung sein Diplom an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main ab, wo er bei Thaddeus Watson (Solo-Piccolo des hr-Sinfonieorchesters) studierte.
Er ist Preisträger einiger Wettbewerbe, in den USA, sowie der Musikhochschule Frankfurt und des Internationalen Musikwettbewerbs "Pacem in Terris" (Bayreuth) 2004 gewann er den ersten Preis des Kammermusikwettbewerbs der Polytechnischen Gesellschaft und einen der ersten Preise des DAAD-Wettbewerbs (Deutscher Akademischer Austausch-Dienst) für ausländische Studierende an der Frankfurter Musikhochschule.
Der Flötist trat in Konzerten sowohl in den USA als auch in Europa auf, unter anderem in der Detroit Symphony Concert Hall, in Konzerten des hr-Sinfonieorchesters und in der Merkin Concert Hall (New York). Er spielte bei wichtigen Musik-Festivals wie den Salzburger Festspielen und dem Internationalen Neue-Musik-Festival in Darmstadt, 2004 spielte Eric Lamb als Solist mit dem Kammerensemble Köln auf einer Konzertreise Vivaldis C-Dur Piccolo-Konzert und Mozarts D-Dur Flötenkonzert.
Wichtig ist ihm die Arbeit mit zeitgenössischer Kammermusik und Solostücken. Er hat unter anderem Werke von Huang Ruo, Amanda Harberg, John Luther Adams, Bernd Franke and Luca Lombardi uraufgeführt. Zur Zeit ist Eric Lamb aktives Mitglied im International Contemporary Ensemble (New York), mit dem er 2006 eine NAXOS-Aufnahme von Kammermusik-Konzerten eingespielt hat. An der Frankfurter Musikhochschule steht er außerdem kurz vor dem Abschluss des Auf-baustudiengangs Konzertexamen (Solisten-Diplom). Privat studiert er zur Zeit bei Chiara Tonelli (Mahler Chamber Orchestra) in Fiesole, Italien.
Foto: Eric Lamb im Frankfurter Städel-Museum vor dem Gemälde "Carmencita" von Lovis Corinth.